What is Magic – II

the group falls for the illusion that Yelp’s menu represents a complete set of choices for where to go [with their friends for the evening]. While looking down at their phones, they don’t see the park across the street with a band playing live music. They miss the pop-up gallery on the other side of the street serving crepes and coffee. Neither of those show up on Yelp’s menu.

How Tech Hijacks People’s Minds

What is Magic – I

The challenge with “magic” is that much of what we read in fantasy is so, well, fantastical that we develop a definition of magic that is roughly translated as: “magic is the ability to do things you can’t do in real life.” This is my least favorite definition, and I love encouraging people to shift to another one. This one is a dead end.

StackExchange

What it's Like to Wake up From Autism

I’d fantasized about really understanding other people’s emotional world. I imagined a world of sweetness and light — emotions I’d been missing all my life. But when it happened, the reality showed me what a fool I’d been. Now, I could look at a person and sense all their emotions. And most were downers. Maybe they were upset about whether they could afford to fix their car. Maybe they had kids in college and tuition was choking them. Maybe they were jealous or angry. It was enough to make me burst into tears over ordinary auto service-department conversations. I couldn’t talk and I had to go outside. I must have come across as so very weird.

NY Mag

Goldammer

Rezept für einen Sinn

Tannenzapfen aus Zinn, ein Gedicht von einer Goldammer vorgetragen, ein Tropfen Honigtau im Morgenspaziergang.

Das Sommerkleid einer fernmütigen Graugans, ein Augenblick ohne Zeit, der letzte Tropfen Wein auf deiner Oberlippe.

Fäden deines verlorenen Lieblingskleids, Mauersegler gekleidet in Morgenrot, die einzige Faser einer vergangenen Kiefer.

Spuren einer gefallenen Waldbeere, Schatten von Weberknechten in den Wipfeln der Eichen, ein letzter Blick aus deinen Augen.

Lucid Dreaming, Autism and Psychoanalysis

This is the most fasinating and inspiring story about lucid dreaming that I have ever heard of. Please read if you are even just tangentially interested in the topic. I discovered it as a comment in an Internet forum two years ago and have not stopped thinking about it since. While I don’t know whether it’s wholly true or partially imagined, the mere possibility seems to draw a picture of incredible opportunities in psychoanalysis, self-awareness and even just mere pastime. Do you think this is credible and achievable for the average person?

My Life as a Lucid Dreamer

blaue_lider

Ohne ein Ende in Sicht
schließen sich Sätze
und wie sich deine Haut

Es wird dunkel
Wir verbinden uns die Augen
um ohne Licht sehend

Glühen meine Füße
Unter meinem Tanz
An mir liegst du

Und ohne Musik

Leuchten alle Farben blau in einem Glas
Ohne deine Augen leuchten still
Liegen Sätze aneinander ohne Ende

Wie mein Blick auf deinen Lidern
Wirf mir deine Küsse
Leg dich Hals an Hals in meine

Und ohne Musik

Glühen meine Glieder
Beine führen leise
Augen suchen dunkel über blaue

Ohne Ende ohne Sicht
und wie sich deine Haut

Froschkönigin

“Ich verstehe nicht, warum du deinen Dickkopf nicht einfach ins Wasser steckst, wo du so versessen darauf bist, dass du alles machen könntest, was du willst.” “Weil ich es nicht will.” “Und woher weißt du das? Vielleicht wurde dir nur beigebracht, dass es so super angenehm ist, weiterhin Sauerstoff zu atmen und eigentlich bist du ein Wassertier. Dir wachsen Kiemen wenn du eintauchst in den See. Und schleimige Adern wachsen dir und pulsieren, wie deine Fischglubschaugen.

Thesis: Rktik

A Social Network For Groups

Rktik is an online community that allows like-minded people to collect and publish content together. Rktik is set apart from similar online services by its distinct modeling of individual user and group identity.

This thesis describes Rktik’s conceptualization and software architecture and how it fulfills its development goals.

Klang

Bis zum Ende höre ich den faserigen Klang

Ich leg mein Ohr an einen Ast ohne Adern
Wilde Brüche ziehen sich durch seine Venen
Frauen singen still vom anderen Ufer
Und sie singen

Früh im Morgen, wenn die Vögel klingen
Und das Wasser knirschend friert und sich verzieht
Vom dem Abend ohne Himmel, ohne Sinn
Ihre Füße blau im Wind

Wie von Schatten still umschlungen
Fliegen einsam ihre Blicke
Über Regentropfenfluten
Deren Arme langsam wehen
Bis zum Horizont sich weiten
Und dann doch im Himmelsufer falten

Carlita

Am Rand des kargen Weges lagen gelegentlich Coca-Cola Dosen. Sie waren nicht einmal verrostet, so trocken war diese Gegend. Nach einigen Kilometern gelangten wir in ein Dorf, von dem uns ein anderer Reisender erzählt hatte. Man konnte spüren, was es für ein Ort war. An der Art, wie die Menschen einen betrachteten, wenn man den langen Weg entlang der einzigen Straße auf sich nahm. Eine alte Frau in schwarzen Kleidern und einem schwarzen Hut mit einer darum gewickelten, bunten Federboa stand am Straßenrand und winkte.